Rauchen – Der Tod für die Zähne

Rauchen ist schädlich für die Zähne

Das Risiko an Parodontitis zu erkranken ist bei Rauchern um das Fünffache erhöht. Auch für Zahnverlust steigt das Risiko im Vergleich zu Nichtrauchern auf das Doppelte an.
Foto: © Torsten Becker, fotolia.com

Mindestens genauso schädlich wie für den restlichen Organismus ist das Rauchen auch für den Bereich im Körper, mit dem die Zigarette direkten Kontakt hat: Die Mundhöhle. Nicht nur die Zähne sind betroffen, auch das Zahnfleisch, die Zunge und die Schleimhäute werden vom gefährlichen Zigaretten-Inhaltsstoff Nikotin angegriffen.

Als langfristige Folge erwartet Raucher ein erhöhtes Risiko für die Zahnfleischerkrankung Parodontitis. Häufig werden von Rauchern zusätzlich erste Anzeichen von Parodontitis nicht rechtzeitig erkannt, da das Nikotin beispielsweise ein typisches Symptom wie Zahnfleischbluten verhindert. Durch die daraus resultierende verspätete Behandlung kann leider Zahnausfall als Folge der Krankheit oft nicht mehr rechtzeitig abgewendet werden. Dann bleibt meist keine andere Möglichkeit als Zahnimplantate oder ein anderer Zahnersatz. Leider ist auch dies bei Rauchern vermehrt mit Komplikationen verbunden und ein Knochenaufbau wird aufgrund der schlechten Knochensubstanz durch das Rauchen notwendig.

Aus diesem Grund ist Vorsorge bei Rauchern besonders wichtig. Sorgfältige Zahnhygiene, häufige Zahnarztbesuche und regelmäßige professionelle Zahnreinigung sind unerlässlich für eine rechtzeitige Diagnose und Behandlung. Die beste Vorsorge für die Gesundheit ist allerdings immer noch komplett ohne Rauchen auszukommen.

Details zu diesem Thema finden Sie hier.

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren: Parodontitis – viele Erwachsenen betroffen | Zahnimplantate – der schonende Ersatz für Brücken | Knochenaufbau – Welche Möglichkeiten gibt es?