Demenz und Zahnhygiene

Demenzkranke ältere Dame putzt sich die Zähne

Viele Medikamente, welche bei Demenzerkrankungen eingenommen werden, mindern den Speichelfluss. Das führt zu Trockenheit im Mundraum, fördert dadurch die Plaque-Bildung und erhöht damit das Risiko für Zahnerkrankungen wie Karies, Infektionen und Zahnfleischentzündungen.
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Menschen mit einer Demenzerkrankung wie Alzheimer haben je nach Stadium große Schwierigkeiten im Alltag. Durch ihre zunehmende Vergesslichkeit wird immer mehr durcheinander gebracht. Da ist es kein Wunder, dass mit der Zeit auch die Zahnhygiene zu einem Problem wird.

Dass auf die regelmäßige Zahnhygiene vergessen, oder diese nur unzureichend beziehungsweise falsch durchgeführt wird, ist hierbei noch das offensichtlichste Problem. Patienten können in einem fortgeschrittenen Stadium oftmals auch Schmerzen nicht mehr richtig zuordnen. Bei gesundheitlichen Problemen wird falsch reagiert und der Gang zu einem Arzt ist nicht mehr selbstverständlich. Selbst bei starken Schmerzen verweigern viele die Behandlung, selbst wenn sie es bis zum Arzt geschafft haben. Deshalb ist es wichtig, dass Angehörige achtsam sind, und sich um die Zahnhygiene der Demenzerkrankten kümmern. Als behandelnden Zahnarzt sucht man am besten einen, der auf Demenzerkrankte spezialisiert ist, da hier besser auf die speziellen Bedürfnisse der Patienten eingegangen werden kann.

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