Amalgam-Einschränkung durch EU

Amalgam - Einschränkung durch EU

Jeder Mitgliedsstaat der EU muss bis 1. Juli 2019 weitere Pläne für Maßnahmen zur Verringerung von Amalgam in der Zahnmedizin vorlegen.
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Am 1. Juli 2018 ist es so weit – durch eine EU-Verordnung ist es zukünftig verboten bei Kindern unter 15 Jahren und schwangeren sowie stillenden Frauen Amalgam einzusetzen.

Dies soll nicht nur uns Menschen vor dem darin enthaltenen, schädlichen Quecksilber schützen, sondern auch die Umwelt schonen. Auch wenn die Alternativen wie Kompositfüllungen oder Glasionomerzement gesundheitlich unbedenklicher sind wie Amalgamfüllungen, gibt es dennoch einen kleinen Nachteil. Während bei Amalgam die Krankenkassen die Kosten übernehmen, muss man bei Kompositfüllungen einen Eigenanteil zahlen. Glasionomerzement wird zwar auch von der Kassa bezahlt, ist aber eher als provisorische Lösung beispielsweise für Milchzähne geeignet.

Detailliertere Informationen zu den neuen Bestimmungen finden Sie hier.

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